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Lass zusammenarbeiten.

Wir sind ja jetzt alle digital und global und so. Das beeinflusst unsere Art zu konsumieren, zu arbeiten und zu entwickeln. Unternehmen können kaum noch einfach Produkte raushauen und erwarten, dass sie gefallen. Sie müssen on point sein und stetig weiterentwickelt werden. Die heutige Welt fordert neue Vorgehensweisen beim Schaffen von Innovationen. ‘Open Innovation’ zum Beispiel.

Zusammen statt gegeneinander.

Mehr noch als vor 50 Jahren sind wir heute einem höheren Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Gleichzeitig kämpfen viele mit sinkenden F&E-Budgets. Die fortschreitende Globalisierung und Internationalisierung der Wirtschaft sowie neue Marktspieler und damit verbunden größere Markteintrittsbarrieren veranlassen dazu, neue Lösungswege zu suchen.

Das Open Innovation Modell beschreibt die strategisch bedingte Öffnung des Innovationsprozesses. Soll heißen, Unternehmen arbeiten mit Externen an Technologien und den Innovationen, die sie hervorrufen. Das können dann andere Unternehmen, gar Wettbewerber sein, aber auch Kunden und größere Communities. Geprägt wurde der Begriff vom US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Henry Chesbrough.

Die Öffnung des Innovationsprozesses fällt sehr unterschiedlich aus. Es gibt aber ein paar Kernprozesse, an denen wir uns orientieren können:

Inside-out-Prozess: Unternehmen teilen ihr wissen, beispielsweise durch die Lizenzierung von Patenten, diverse Beratertätigkeiten und Spin-Out (Auslagerung einer selbstständigen Einheit vom bestehenden Unternehmen).

Outside-in-Prozess: Im Unterschied zum Inside-out-Prozess schöpfen wir hier aus externem Wissen. So rufen Unternehmen beispielsweise zu Ideenwettbewerben auf und schließen Lizenzvereinbarungen ab.

Coupled-Prozess: Der Hybrid aus den beiden Prozessen. Wir sind im Austausch mit anderen, teilen Wissen und verleiben uns wiederum welches ein. Joint Ventures, Allianzen und Innovationsnetzwerke arbeiten oft nach dem Coupled-Prozess.

Open Innovation durch Crowdsourcing und Co-Creation.

Wer jetzt nicht direkt mit seinen Wettbewerbern arbeiten möchte, der hat auch noch andere Möglichkeiten, um seinen Innovationsprozess aufzufrischen.

Crowdsourcing: Warum nicht gleich den ganzen Arbeitsprozess auslagern und die Community fragen: Unternehmen können einen Wettbewerb ausrufen und die besten Ideen prämieren. Das bringt nicht nur frischen Wind in den Entwicklungsprozess, sondern auch potenziell viel Reichweite. Der Wettbewerb kann ordentlich Buzz im Social Media kreieren.

Co-Creation Workshop: Es geht hier darum, Kunden und Experten zusammenzubringen, um Lösungen fürs Unternehmen zu finden. Dabei können aktuelle Trends aufgespürt werden. Beispielsweise können Lead-User eingeladen werden. Das sind Kunden, die an der Weiterentwicklung von Produkten interessiert sind und genügend Know-how für Input mitbringen.

Mindset ist alles.

Es weist auf die Aufgeschlossenheit des Unternehmens gegenüber neuen Ideen und Technologien hin, die seine Entwicklung ankurbeln und das wirtschaftliche Potenzial von Innovation nutzen lassen. Die Bereitschaft zur Kooperation ist das A und O. Relevanz für die Unternehmenswelt.

Klar, Zusammenarbeit muss gelernt sein – alleine in Teams und zwischen den eigenen Abteilungen gibt es viele Herausforderungen. Arbeitet man mit anderen Unternehmen, Kunden und der Community, brauch man eine ordentliche Portion Mut und Aufgeschlossenheit.

Öffnen wir den Denk- und Schaffensprozess, so erhöhen wir unsere Chancen.

Alle Unternehmen sind von der Globalisierung, Digitalisierung etc. betroffen. Statt darunter zu leiden, können wir uns aber genau die Möglichkeiten zu nutze machen: Neue Technologien und der Zugang zum Internet bringen neue Formen der Zusammenarbeit hervor. Sie machen die zeit- und ortsunabhängige Kommunikation und Ideenentwicklung erst möglich.

Früher war alles besser? Abgrenzung zu ‚Closed Innovation‘

‚Closed Innovation‘ beschreibt ein eher traditionelles Innovationsverständnis, das von Joseph Alois Schumpeter vorangetrieben wurde. Dieses Konzept setzt voraus, dass eine Innovation exklusiv ist. In der Praxis bedeutet das, dass neue Ideen intern entwickelt und distribuiert werden. Sie gelten als geistiges Eigentum von Unternehmen bzw. Innovator und dürfen auf keinen Fall an den Wettbewerber gelangen.

Closed Schild

Bei ‚Closed Innovation‘ halten Unternehmen ihre Ideen und Technologien geheim.

Gleichzeitig kommt kein externes Wissen hinein. Die „Time-to-Market“ einer geschlossenen Innovation bestimmt ihren wirtschaftlichen Erfolg.

Heute wird Closed Innovation von offeneren Formen abgelöst. Find ich gut, klingt nach mehr Spaß.

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